In Masogo sieht es zur Zeit nicht typisch afrikanisch heiss, trocken und braun aus… Wir sind mitten in der grossen Regenzeit. Es regnet in Kuebeln, so dass man jeden Tag hofft der Regen erwischt einen nicht auf dem Weg. Am besten geht man schon vor 4 Uhr mittags nach Hause und schuetzt sich vor dem Regen. letzte Woche war ich mit meinen zwei Gastschwestern in Kisumu unterwegs. (Beatah 10 Jahre und Ilka 6 Jahre) Hanne und meine Gastmutter Florence waren schon vor uns nach Hause gefahren. Als sie mich anriefen hatten sie an der Hauptstrasse fuer eine Stunde gewartet, dass der Regen vorueber geht und mussten dann 2 Stunden nach Hause laufen, das Wasser bis zu den Knien weil keine Motorradtaxis mehr gefahren sind. Also hab ich in Kisumu mit den Kindern uebernachtet weil es mit ihnen zu gefaehrlich gewesen waere noch nach Hause zu fahren. In den Fluten hat es an dem Tag einige Haeuser weggeschwemmt. Ich hab am naechsten Tag dann das Ausmass des Regens gesehen. Zum Glueck hab ich ein paar Freunde in Kisumu bei denen ich spontan uebernachten kann dann war das auch fuer die Kinder mehr ein Abenteuer als ein Probem…
Im Moment sind noch Ferien. In einer Woche geht dann Term 2 – also das zweite Schuldrittel los. Ich fahr morgen noch nach Nairobi und besuch ein paar Freunde, dass ich mich dann ab Montag wieder auf die Schule konzentrieren kann.
Hanne und ich haben in letzter Zeit ein paar Mal auf den Feldern geholfen. Mais und Bohnen pfanzen und Unkraut jaeten. Ist sehr anstrengend aber es war eine Erfahrung wert. Unser Gastvater ist Farmer und verdient sein GEld hauptsaechlich mit dem Anbau von Zuckerrohr. Unsere Gastmutter baut MAis und Bohnen hauptsaechlich fuer den Eigenbedarf an. Das ist ganz schoen viel Arbeit soviel Ugali wir jeden Tag essen.
Wasser muessen wir im Moment nicht vom Fluss holen. Dass Regenwasser reicht voellig aus. Dass es im Moment nicht so uebermaesig warm ist find ich ganz angenehm. Man schwitzt nicht so schnell. Trotzdem ist die Regenzeit sehr anstrengend. Reisen ist schwieriger und der Tag ist kuerzer weil man morgens oft warten muss, bis die Sonne den Schlamm ein wenig getrocknet hat und abends frueh nach Hause muss um nicht in den naechsten REgen zu kommen.
Geniest ihr so langsam den Fruehling?
Ganz liebe Gruese
Charlotte











































